Das Märchen von der verschleierten Frau (German Edition)

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Dem Vicomte? Vielleicht war es ein Geschenk seiner Geliebten.

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Ein Hauch von Liebe wehte aus den Stichen hervor. Mir jedem Faden war eine Hoffnung oder eine Erinnerung eingestickt worden, und alle diese kleinen Seidenkreuzchen waren das Denkmal einer langen stummen Leidenschaft. Und dann, eines Morgens, hatte der Vicomte die Tasche mitgenommen. Wovon hatten die beiden wohl geplaudert, als sie noch auf dem breiten Simse des Kamines zwischen Blumenvasen und Stutzuhren aus den Zeiten der Pompadour lag?

Jetzt war der Vicomte wohl in Paris. Weit weg von ihr und von Tostes! Wie mochte dieses Paris sein?

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Welch geheimnisvoller Name! Sie kaufte sich einen Plan von Paris und machte mit dem Fingernagel lange Wanderungen durch die Weltstadt.

Aus den Moderomanen lernte sie, wie die Pariser Wohnungen eingerichtet waren. Sie las Balzac und die George Sand, um wenigstens in der Phantasie ihre Begehrlichkeit zu befriedigen. Zwischen ihm und den Romangestalten fand sie allerhand Beziehungen. Das war der Groom in Kniehosen. Mit einem Worte, sie bildete sich eine Kammerzofe aus. Es gefiel ihr im Hause. Der Wunsch zu sterben und die Sehnsucht nach Paris beherrschten sie in der gleichen Minute.

Es war, als ob Goldstaub auf den Pfad seines Lebens fiel. Die Bauern mochten ihn gern, weil er gar nicht stolz war. Aber Karl hegte so gar keinen Ehrgeiz. Mit der Zeit nahm er allerlei unmanierliche Gewohnheiten an. Dann ward es Sommer. Also sollten sich denn fortan ihre Tage aneinanderreihen wie die Perlen an einer Schnur, jeder immer wieder gleich dem andern, sollten kommen und gehen und nie etwas Neues bringen!

Aber in ihrem Dasein blieb alles beim alten. Das war ihr Schicksal! Wozu Klavier spielen? Wozu das alles? Wem zuliebe? Am traurigsten waren ihr die Sonntagsnachmittage. In der Ferne heulte ein Hund. Inzwischen kamen die Leute aus der Kirche. Es kam ein kalter Winter. Kein Vogel sang. Die Natur schien zu schlafen. Im Frost war die Glasur abgesprungen, und graue Flecke entstellten ihm nun das Gesicht. Emma schaute ihm lange nach.

Mit solch wunderlichen Reden beschwichtigte sie die alte Frau Bovary. Oft war sie nicht aus dem Hause zu bekommen, und bald war ihr wieder die Stubenluft zum Ersticken. Sie sperrte alle Fenster auf und konnte sich nicht leicht genug anziehen. Ihre Verachtung aller Menschen und Dinge verhehlte sie fortan immer weniger. Karl machte mitunter verwunderte Augen dazu. Sollte dieses Jammerdasein ewig dauern?

So fragte sie sich immer wieder. Sollte sie niemals von hier fortkommen? Sie wurde immer blasser und litt an Herzklopfen. Das machte sie nur noch reizsamer. Um diese Zeit fing Emma an, Essig zu trinken, weil sie mager werden wollte. Eines Tages kramte Emma des bevorstehenden Umzuges wegen in einem Schubfache. Die Orangenknospen waren grau vor Staub, und das Atlasband mit der silbernen Franse war ausgefranst.

Er flackerte auf wie trocknes Stroh. Nachdenklich sah Emma zu. Er hat Forellen, nach denen die Dorfjungen reihenweise an den Sonntagen zu ihrer Belustigung angeln.

Heyse, Paul (15 March 1830 - 2 April 1914)

Schon von weitem sieht man den Ort am Ufer lang hingestreckt liegen, wie einen Kuhhirten, der sich faulenzend am Bache hingeworfen hat. Alle sind sie von Hecken umschlossen. Die Freitreppe flankieren zwei Vasen aus Bronze. Wenn man vorher nach links abwendet und dem Hange folgt, gelangt man hinab zum Gemeindefriedhof.

Eine Zeitlang enthielt er sich der Landwirtschaft. Im Gesicht hatte er ein paar Blatternarben. Dieser Herr war der Apotheker. Schaff den Schnaps hinein! Und mach schnell! Heiliger Bimbam! Wenn die Post kommt, wird es eine Karambolage geben.

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Ruf mir mal Hippolyt! Er soll den Wagen beiseiteschieben Was ich sagen wollte, Herr Apotheker, diese Leute spielen schon den ganzen Vormittag. Das alte Ding da taugt nicht mehr viel! Ich habs Ihnen schon tausendmal gesagt. Es ist Ihr eigner Schaden! Sein Billard ist handlicher als Ihrs. Lassen Sies nur gut sein, Herr Apotheker!

Heyse, Paul (15 March - 2 April ) | petlemossoho.cf

Wir verhungern nicht! Oder vielmehr der Gerichtsvollzieher! Ich soll mir ein andres Billard anschaffen? Nee, nee Wo bleibt nur eigentlich der langweilige Kerl, der Hivert! Herr Binet ist ja noch nicht da! Der kommt Schlag sechs, einen wie alle Tage! Er hat seit urdenklichen Zeiten seinen Stammplatz in der kleinen Stube.


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Was Schlechtes darf man dem nicht vorsetzen. Und auf den Apfelwein versteht er sich aus dem ff. Er trug eine Weste aus schwarzem Stoff, einen Pelzkragen, graue Hosen und tadellos blankgewichste Schuhe, die vorn besonders ausgearbeitet waren, weil er dauernd an geschwollenen Zehen litt. Sein blonder Backenbart war peinlichst gestutzt und umrahmte ihm das lange bleiche Gesicht mit den kleinen Augen und der Adlernase wie eine Hecke den Garten. Binet schritt nach der kleinen Stube zu. Das hatte alles so seine Ordnung. Der aber hat wie ein Stockfisch dabeigesessen und keine Miene verzogen.

Davor gibt es Beispiele und Exempel. Solche Leute haben immerhin Gedanken im Kopfe. Sie war ganz aufgeregt.


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Der Priester dankte verbindlich. Er kam wegen seines Regenschirmes, den er tags zuvor im Kloster Ernemont hatte stehen lassen. Eine angebotene Erfrischung abzuschlagen, sei seiner Ansicht nach eine ganz abscheuliche Heuchelei. So stark ist er!


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